Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde

Schwallungen mit - Möckers - Niederschmalkalden - Zillbach

Unsere Gemeinden

Zum Pfarramtsbereich Schwallungen gehören die Kirchgemeinden Schwallungen, Möckers, Niederschmalkalden und Zillbach. Seit der Zeit um 1570 sind diese Gemeinden ihren Weg gemeinsam gegangen. Wobei Zillbach die "Jüngste" im Kreis ist. Zillbach war vom Jahre 1718, in welchem der Festsaal des herzoglichen Jagdschlosses zur Kirche umgebaut wurde, bis 1978 eine eigene Pfarrei und wurde erst dann dem Kirchspiel Schwallungen zugeschlagen.

 

S C H W A L L U N G E N


Die "Sankt Marien Kirche" in Schwallungen wurde in ihrer jetzigen Gestalt im Jahre 1619 errichtet.

Leider wurde im Jahre 1804 mit dem Einbau der Orgel und dem damit verbundenen Einzug einer Orgelempore, massiv in die Gestaltung der Kirche eingegriffen.

Die vom Kirchenschiff aus erreichbare vorromanische Kapelle geht auf die Mitte des 8 Jahrhunderts zurück und ist der Überliefung nach eine Bonifatiusgründung.


Kirchenvorstand: 

Abe-Ezell, Catrin

Degel, Susanne

Göbel, Norbert

Höfer, Matthias

Kürschner, Elfriede

Müller, Diana (stellv. Vorsitzende)





M Ö C K E R S


Die Kirche in Möckers wurde im Jahre 1851 als Neubau errichtet.
Ganz dem Stil der Neugotik verpflichtet, stellt sich dem Besucher ein lichtdurchfluteter, hoher Raum dar. Optische Mitte ist der Altar an der Ostseite des Raumes.


Kirchenvorstand:

Kranz, Karin

Schöneburg, Frank

Schwarz, Timo (stellv. Vorsitzender)

Simon, Edelgard



N I E D E R S C H M A L K A L D E N

Unsere Kirche in Niederschmalkalden ist wirklich etwas besonderes, denn sie steht am niedrigsten Ort des Dorfes und ist somit in Thüringen die einzige in einer solchen Position. Wir möchten jetzt einen Blick in die Geschichte werfen und ihnen unsere Kirche etwas vorstellen. 1619 wurde die 1. Kirche erbaut und sie stand etwas näher am Flußlauf der Schmalkalde, was ihr später zum Verhängnis wurde. Die erste Kirche hatte bis 1720 keinen Kirchturm. Und somit wurde der Kirchturm Mitte der 1720´ger Jahre erbaut. Für diesen Turm schaffte man sich 1730 eine erste Glocke an. Jedoch erst 1843 wurde sie im Turm aufgehängt.

Das Jahr 1871 wurde für die Kirche zum Schicksalsjahr. Die Schmalkalde führt in jenem Jahr so viel Hochwasser und trat über ihr Ufer, sodaß die Kirche nicht nur überschwemmt, sondern auch der Grundstein weggespült wurde.

Die Kirche erlitt hohe Sachschäden und mußte letztlich gar eingerissen werden. Diese Entscheidung fiel im Jahre 1899.

In den darauffolgenden Jahren 1899-1901 wurde an einer anderen, sicheren Stelle eine neue Kirche auf Anweisung des Herzogs von Sachsen-Meiningen erbaut. Ganz im Stile der Neoromanik erbaut, hatte sie den Palas der Wartburg zum Vorbild.

1901 wurde diese Kirche eingeweiht und hatte alles, was damals als technische Neuerung galt in sich vereint. Künstlerisch ist wohl das wundervolle Altarfenster, welches die Auferstehung Christi zeigt zu erwähnen und unbedingt sehenswert. Die Kirche ist, was ja sonst eher selten ist, im Baustil und in der Inneneinrichtung ganz aus einem Guß, was ihr zweifellos einen besonderen Reiz verleiht.

2001 haben wir, nach einer gründlichen und fachgerechten Innenrenovierung, das 100 Jahrfest der Kirche in Niederschmalkalden gefeiert.

Anthony König, Kirchenvorstand


Kirchenvorstand

Jäger, Silke

Kirsch, Rene

König, Anthony

König, Kati

Krichling, Kerstin (stellv. Vorsitzende)



Z I L L B A C H

Die Zillbacher "Sankt Hubertus Kirche" wurde im Jahre 1718 eingerichtet. Ja, richtig gelesen: nicht erbaut, sondern eingerichtet. Im schon vorhandenen Gebäude aus dem Jahre 1594, welches der Gemeinde vom Herzog von Sachsen-Eisenach überlassen wurde, konnte ein Saal als Kirche eingerichtet werden. Dies ist dem Raum in vielen Details bis heute abzuspüren.
Mehr darüber erfahren Sie unter:
http://www.zillbach.de/st-hubertus-kirche.html


Kirchenvorstand

Fleischmann, Karola

Gräf, Kirstin

Hess, Gitta

Langenbucher, Gerda

Möller, Tobias

Reißig, Christina

Reißig, Georg

Thumser, Romy (stellv. Vorsitzende)